Pfingststein und Pfingstweide
Etwa 1 Km - Alte Frankfurter Straße – nach ca. 500 Metern links bergauf in Richtung Herchenhainer Höhe
Bei der Pfingstweide handelt es sich um das Ski- und Rodelgebiet auf der Herchenhainer Höhe. Vor zur Flurbereinigung wurde die gesamte der Gemeinde gehörende Wiesenfläche unterhalb des Waldes zum öffentlichen Abweiden freigegeben. Die offizielle Eröffnung der Weidezeit mit dem Viehauftrieb und festlich geschmückten Kühen erfolgte zur Pfingstzeit jedoch im Buchwald. Im Gegensatz zu vielen anderen Dörfern diente diese Pfingstweide nicht regelmäßig als Festplatz bevor die Weidesaison begann. Lediglich von einem großen Johannismarkt ist bekannt, dass er auf die benachbarte „Saubuche“ dicht am heutigen Wochenendgebiet verlegt wurde.
Rechts neben der Pfingstweide, direkt neben dem Skilift, bergwärts ca. 2/3 Entfernung zwischen Wendehammer und Bergstation des Liftes, ist der imposante und mächtige Pfingststein unübersehbar. Ob an dieser Stelle früher an Pfingsten gepredigt wurde, ist nicht gesichert. Er grenzt die Weidefläche vom Wald ab und liegt ziemlich mittig, auf gleicher Höhe, zur Bonifatiuskanzel.
Unterhalb des Steins verläuft ein Wanderweg, der zur Bonifatiuskanzel und dem Gesicht führt.
Diese Darstellung wurde von Gustav Weidner erstellt. Das Vervielfältigen zu privaten Zwecken ist erlaubt, jegliche inhaltliche Veränderung ist untersagt.
Herchenhain, im Mai 2008







